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Um in einem Zeitalter elektronischer Datenübertragung den
Schutz von Informationen vor Unbefugten gewährleisten zu
können, bedarf es einer ständigen Neu- und Weiterentwicklung
kryptographischer* Verfahren.
Das bekannteste asymmetrische* Kryptosystem
ist heute RSA*. Seit Entwicklung des
Zahlkörpersieb-Algorithmus* bietet RSA
nur noch bei Verwendung sehr großer Schlüssel
ein ausreichendes Maß an Sicherheit. Elliptische
Kurven* stellen eine Alternative zu RSA
dar, da sie sie bereits für kurze Schlüssel
ein hohes Maß an Sicherheit garantieren. Daher
werden sie insbesondere auf Smart-Cards* und
in anderen Umgebungen eingesetzt, in denen nur wenig Speicherplatz zur
Verfügung steht.
Hyperelliptische Kurven* sind eine
Verallgemeinerung elliptischer Kurven. Im Gegensatz zu elliptischen Kurven
bieten sie bei der Wahl geeigneter Parameter mehr Möglichkeiten und
daraus resultierend eine höhere Sicherheit.
In diesem Forschungsprojekt haben Wissenschaftler des Fraunhofer ITWM
Algorithmen zur
Bestimmung von Unterkörpern* und Automorphismen*
sowie zum
expliziten Rechnen im Endomorphismenring* hyperelliptischer Funktionenkörper* entwickelt. Diese ermöglichen einen Test auf eventuelle
Schwächen der gewählten Kurve und geben Hinweise auf die
Struktur der Jacobigruppe*.
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