Prognose von Material- & Produkteigenschaften
 
 
  Bei vielen komplexen Systemen und Prozessen ist es oft mangels adäquater physikalischer Modelle zunächst einmal völlig unklar, von welchen potentiellen Einflussfaktoren eine ausgewählte Performancegröße abhängt. Insbesondere sind die vorhandenen Abhängigkeiten dann oft nichtlinear und variieren mit dem Zustand des betrachteten dynamischen Systems.

Liegen jedoch ausreichend repräsentative Daten, beispielsweise aus systematischen Versuchsreihen des Input-Output-Verhaltens vor, so lässt sich mit geeigneten Techniken der Systemidentifikation, des Data Mining und der Statistik eine Systembeschreibung in Form eines Black bzw. Greybox-Modells erstellen. Diese Modelle können dann zu Prognosezwecken eingesetzt werden und erlauben insbesondere die Ableitung der Systemsensitivitäten im Hinblick auf ausgewählte Einflussgrößen.

Beispiele für interessante Performancegrößen im Materialdesign sind beispielsweise das Crashverhalten oder die Zugfestigkeit. Potentielle Einflussfaktoren sind Geometrieparameter, Materialzusammensetzung und Herstellungsmethoden.



Kompetenzen:
  • Systemidentifikation
  • Feedforward und rekurente neuronale Netze
  • Data Mining


Projekte / Produkte:

Testbalance
Plattform für maschinelles Lernen (LIP)
Nichtlinear dynamische Bauteilmodelle für die Fahrzeugsimulation
NeuronGlial – Mathematische Modellierung der Interaktion von Neuron und Gliazelle
Microarray-basierende Transkriptom- & Proteomanalyse zur Lösung komplexer Fragestellungen
WISA-Studie Magnesium



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